Tribuna Schnittstellen

Auf dem Weg zum elektronischen Rechtsverkehr

Ein guter Ausgangspunkt für die Einführung von Schnittstellen und applikationsübergreifenden Prozessen ist das Massengeschäft. Am besten haben sich Schnittstellen etabliert zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft sowie für die Datenlieferung an Register. Die Tribuna-Allianz hat ein vitales Interesse, diese Potentiale zu nutzen, und hat sich so zu einer treibenden Kraft auf dem Weg zum elektronischen Rechtsverkehr entwickelt.

Etablierte Schnittstellen

Im Lieferumfang der Tribuna Geschäftskontrolle sind bereits viele Schnittstellen enthalten. So hat sich beispielsweise die elektronische Übermittlung zum Strafregister VOSTRA durchgesetzt. Auch die Schnittstelle zur Post für den Versand und die Nachverfolgung von Gerichtsurkunden und R-Briefen ist eingeführt. Mit dem Tribuna-Transfer (Schnittstelle von Tribuna zu Tribuna) lassen sich Dossiers weitergeben, auch interkantonal. Die Schnittstelle zur Übermittlung der Ordnungsbussen (OBV) von der Polizei an die Staatsanwaltschaft wird in den meisten Kantonen eingesetzt. Zur Übermittlung der anderen Fälle steht für die Polizeisoftware ABI eine eigene Schnittstelle zur Verfügung. Zusätzlich wurden kantonsspezifische Schnittstellenlösungen realisiert.

Neue Schnittstellen und Prozesse

Der Nutzen elektronischer Schnittstellen wird am besten sichtbar, wenn der ganze organisatorische Prozess in die Realisierung der Lösung mit einbezogen wird. Ein gutes Beispiel ist die Abbildung des Prozesses für die Ersatzfreiheitsstrafen im Kanton Bern. Er verbindet die Staatsanwaltschaft (Tribuna) mit dem Straf- und Massnahmenvollzug (Gina) und dem Busseninkasso. Der Ablauf ist sicherer und wirtschaftlicher: jährlich werden 74‘000 Postsendungen eingespart.